Mittwoch, 1. April 2015

Today's Practice: Intermediate Series

Ich mache viermal die Woche Ashtanga Yoga und davon ein- bis zweimal die zweite Serie, welche ich vor vier Wochen begonnen habe. Die zweite Serie ist sehr aufregend, aber unfassbar anstrengend! Es wird sagenhaft viel Kraft von einem verlangt und man geht definitiv an seine Grenzen. 

Und dazu kommt, dass die zweite Serie nicht nur physisch an einem nagt, sondern emotional alles aufwirbelt. Sie soll das Nervensystem reinigen und dementsprechend viele, versteckte Emotionen hochbringen und verarbeiten.

Die folgenden Fotos zeigen euch die zweite Serie, wie ich sie zur Zeit praktiziere. Am Anfang werden (wie bei der Primary Series auch) erst fünf Sonnengrüße A und drei Sonnengrüße B gemacht. Darauf folgen die stehenden Positionen und danach wird traditionell die intermediate Series begonnen. 

Da ich noch nicht mal annähernd alle Asanas gelernt habe, hat meine Yogalehrerin mir aufgetragen noch einen großteil der sitzenden Asanas zu machen (bis Marichasana D) und dann erst die zweite Seie zu starten.


Pashasana
 


Krounchasana

Nach Krounchasana beginnt der Teil der Rückbeugen. Dieser erfolgt in der intermediate Series sehr früh und erfordert unfassbar viel Kraft. Außerdem muss man sich komplett öffnen, damit diese Asanas erfolgreich gemeistert werden können.



Shalabhasana

 

Bhekasana

 

Dhanurasana

 

 Ushtrasana

Mit Ushtrasana beginnt mein Lieblingsteil der zweiten Serie, denn diese Asanas führen zu dem Gateway Asana Kapotasana. Diese intensiven Rückbeugen begegne ich einerseits mit Freude und Aufregung, aber andererseits auch mit Nervosität und Angst.



Laghuvajrasana

 

Kapotasana A

Kapotasana sieht im Endasana einfach wunderschön aus, jedoch ist es eine riesige Herausforderung. Es wird richtiges Alignment gefordert, man braucht viel Kraft und muss sich komplett öffnen. 
Ich bin noch lange nicht im Endasana, aber ich denke, dass es eine gute Grundlage ist, um weiter zu arbeiten.

 

Kapotasana B

Jedes Asana wird fünf Atemzüge lang gehalten und das sogenannte Vinyasa verbindet jedes Asana miteinander.
Nach Kapotasana B beende ich die zweite Serie mit der traditionellen Abschlusssequence.

Ich habe diese Fotos gemacht, damit ich in ein paar Monaten eventuelle Verbesserungen sehen kann. Das ist ein wirklich tolles Gefühl, wenn man es Schwarz auf Weiß sieht, dass man Fortschritte gemacht hat! Und außerdem ist es interessant zu sehen, wie die einzelnen Asanas bei mir aussehen und wie ich mit ihnen weiterarbeiten kann. Das ist nochmal ein riesen Unterschied im Vergleich dazu, dass man sich sonst nur auf sein Körpergefühl verlassen muss.

Ich bin wirklich glücklich, dass ich mit der zweiten Serie beginnen durfte und werde mir genügend Zeit für sie nehmen. Es kann Jahre in Anspruch nehmen, bis man soweit ist mit der dritten Serie zu beginnen.
Außerdem verändert die zweite Serie die erste Serie auf eine positive Art und Weise

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