Sonntag, 16. Juni 2013

Geburtsvorbereitung: Tag 2

Mathilden Hospital Herford

Am Freitag war das zweite Treffen des Geburtsvorbereitungskurses. Das ganze hat wieder im Mathilden Hospital stattgefunden und ging von 18 bis 20 Uhr.

1. Gymnastik:
Wir haben wieder ungfähr eine halbe Stunde gymnastische Übungen speziell für die Schwangerschaft gemacht. Das waren zum Beispiel wieder Übungen für die Beine, die einen Blutrückfluss aus den Beinen bewirken (gegen Wassereinlagerungen und schwere Beine). Dann haben wir einige Übungen für den Rücken gemacht, was Rückenschmerzen entgegenwirken soll. Und diesmal haben wir noch Übungen für das Becken gemacht, was es beweglich halten soll.

2. Thematik:
Diese Woche ging es zum einen um den Beckenboden und zum anderen um die Gewichtszunahme.
Es ist wichtig, dass man seinen Beckenboden täglich trainiert und die Muskeln stark hält, da die Schwangerschaftshormone für ein Auflockern der Muskulatur sorgen. Damit man aber später keine Probleme mit dem Beckenboden hat, sollten am besten diese Übungen gemacht werden (Beckenboden 5 Minuten lang im Atemrhythmus an- und entspannen).
Ich habe gemerkt, dass die Gewichtszunahme ein empfindliches Thema auch bei den Schwangeren ist. Die Hebamme Sabine Borchers hat gesagt, dass in der Regel am Ende eine Gewichtszunahme von 15 kg vorliegt. Da befinde ich mich mit meinen bisherigen 9 kg ja noch ganz gut im Rennen, hehe.
Persönliche Anliegen werden dann meistens auch zwischen durch besprochen. Die meisten haben eine Frage auf dem Herzen und  darf diese natürlich äußern.

3. Atemübungen:
Das in den Bauchatmen ist besonders wichtig für die Geburt. Deshalb haben wir dies wieder geübt und werden es wohl jede Woche mehr perfektionieren, hehe.
Diesmal lagen wir auf der Seite und haben unterschiedliches Atmen gemacht und gespürt. Sprich als erstes sollten wir (mit der Hand auf dem Bauch) fühlen, wie sich unser normales Atem anfühlt. Daraufhin dann bewusst tief und entspannt in den Bauch atmen. Danach sollten wir das Brustatmen, also bewusst in den Brustkorb einatmen, machen und gucken, was uns leichter fällt. Mir, und auch den anderen Frauen, viel das Bauchatmen leichter, was letztendlich auch besser für die Geburt ist. Als letztes sollten wir dann wieder normal Amten und gucken, ob wir nach den Übungen tiefer atmen.

Weil wir so lange in der Thematik und den eigenen Fragen verweilt haben, konnten wir dann leider keine Entspannungsübung mehr machen.

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